Der rote Faden

Es wird der sogenannte „rote Faden“ in der Problematik des Klienten gefunden. In der Analytischen Hypnose (AH) wird die Spur ins Unbewusste verfolgt. Oftmals beginnt der „rote Faden“ in der Kindheit und wird im Erwachsenenleben auf andere Menschen projiziert. Es gibt zwei Typen von Menschen: diejenigen, die keine Gefühle mehr empfinden können, weil sie aus unterschiedlichen Gründen nur noch funktionieren müssen, und diejenigen, die zum Leben zurückfinden dank der Aufarbeitung der verdrängten Gefühle. Statt ihre überforderten Selbstansprüche in Frage zu stellen, stellen die betroffenen Menschen oft sich selbst in Frage. Sie denken ihr Selbst und ihr Selbstbild wären das Gleiche, was jedoch nicht stimmt. Doch das ist nicht der Fall. Das innere Selbst dieser Menschen – ihr seelisches Selbsterleben – ist durchaus in Ordnung. Es ist ihr äusseres Selbstbild, das sie dazu verleitet sich abzulehnen. Durch eine aufdeckende Behandlung kann das eigene seelische Erleben angenommen werden. Es ist nun nicht mehr abhängig von der ständigen Bewertung der anderen Menschen.

Irgendwann gestehen wir uns ein, dass sich unsere alten Prägungen (Speicherungen im Unterbewusstsein) wieder melden.